Ein Beitrag zur Sicherung der nationalen Gasversorgung

Werther, 1. Juli 2022
Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH reduziert Gasverbrauch durch teilweise Umstellung auf Heizöl

Aufgrund der derzeitigen politischen Situation ist Deutschland momentan von einer akuten Gasknappheit betroffen. In Reaktion hierauf hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am 23.06.2022 die zweite von drei Gaswarnstufen ausgerufen. Auch wenn die Gasversorgung in Deutschland sich derzeit noch stabil darstellt, kann eine weitere Verschärfung der Situation nicht vollständig ausgeschlossen werden. Eine solche Verschärfung würde unter anderem schwerwiegende Folgen für die deutsche Industrielandschaft mit sich bringen.

Um der derzeitigen Lage entgegenzuwirken, wird die in Werther (Westf.) ansässige Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH ab Juli 2022 für den Betrieb von bestimmten Prozessschritten von Erdgas auf Heizöl umsteigen. Dadurch wird im 21-Schichtbetrieb eine Einsparung von ca. 30% des Gasverbrauches in der lokalen Produktion erreicht. Auf diese Weise will das Unternehmen aktiv dabei mithelfen, die Gasspeicher in Deutschland zu entlasten. Die teilweise Umstellung auf einen anderen Energieträger hat keine Auswirkungen auf die Arbeit der Beschäftigten. Auch die Effizienz der einzelnen Prozessschritte wird hiervon nicht beeinträchtigt.

Nicht nur aufgrund des eigenen Energiebedarfs sieht sich die Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH in der Verantwortung, einen Beitrag zur Sicherung der Gasversorgung Deutschlands in der zweiten Jahreshälfte zu leisten. Durch eine solche kurzfristig wirksame Maßnahme zur Verringerung des eigenen Gasverbrauchs trägt das Familienunternehmen auf eigenen Wunsch hierzu bei, denn es ist auf eine stabile Versorgung mit Erdgas angewiesen. Auch aus diesem Grund ist eine Entlastung der deutschen Gasspeicher für das Unternehmen von großem Interesse.

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