Wasserstoff-
Antrieb

Wasserstoff ist nicht gleich Wasserstoff. Unterschieden werden kann zwischen verschiedenen „Farben“. Es gibt Blau, Grün, Grau und Türkis. Diese verschiedenen Arten von Wasserstoff unterscheiden sich in den Verfahren, die für ihre Herstellung notwendig sind. Beim grünen Wasserstoff wird beispielsweise ein Wassermolekül durch regenerativ erzeugen Strom in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Dabei entsteht kein zusätzliches CO2. Der Wasserstoff wird damit klimaneutral hergestellt.

1. Brennstoffzelle

In einem Brennstoffzellenstack werden Wasserstoff und Sauerstoff aus der Umgebungsluft direkt und damit hocheffizient in elektrische Energie umgewandelt. Diese treibt den Elektromotor des Fahrzeugs an.

Bei der kontrollierten Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff entstehen neben Strom nur Wärme und Wasser – lokal ist das Fahrzeug emissionsfrei. Eine Batterie dient als Zwischenspeicher, so dass die elektrische Energie jederzeit abrufbar ist.

2. Verbrennungs-
motor

Ohne großen Anpassungsaufwand kann Wasserstoff auch in Kolbenmotoren als nachhaltige Alternative zu Benzin oder Diesel als Kraftstoff eingesetzt werden.

Bei der Saugrohreinspritzung wird der Wasserstoff mit Luft vermischt, bevor er in den Brennraum gelangt. Dieses Gemisch wird dann gezündet und erzeugt mechanische Arbeit, die das Fahrzeug antreibt.

Daneben bekannt ist auch das Direkteinspritzungsverfahren, bei dem der Wasserstoff direkt in den Brennraum injiziert und dort anschließend gezündet wird.

Systeme für
beide Antriebsarten

Poppe + Potthoff liefert Wasserstoff-Leitungen mit zertifizierten Schnittstellen, Subsysteme für die H2-Einspritzung und weitere Komponenten für Wasserstoffantriebe bei Systemdrücken bis 700 bar.

H2-Leitungen

Die von Poppe + Potthoff entwickelten und hergestellten Leitungen sind für Wasserstoff-Anwendungen geeignet. Für eine verbesserte Sicherheit kann die Leitung mit einer zertifizierte Schnittstelle geliefert werden. Die metallische Stauchkopfverbindung erlaubt eine wiederholte Montage.

H2-Rail

Das von P+P entwickelte H2-Rail kann sowohl bei der Saugrohreinspritzung als auch beim Direkteinspritzungsverfahren eingesetzt werden. Im Betrieb stellt das Rail den Wasserstoff für die Injektoren bereit und verteilt es auf diese. Dazu mindert es die Druckpulsationen.

Darüber hinaus liefert P+P Rails/Verteilerleisten, die im Speicher- und Verteilersystem des Fahrzeugs zum Einsatz kommen. Hierbei wird während der Betankung der Wasserstoff über das Rail auf die Speicher im Fahrzeug verteilt.

Anwendungen

Die Vorteile des Wasserstoffantriebs kommen besonders bei Nutzfahrzeugsanwendungen zum Tragen, ein Wasserstoffantrieb kann aber auch in weiteren mobilen und stationären Anwendungen eingesetzt werden. In beiden Fällen können die systemrelevanten Komponenten von P+P zu einer sicheren und effizienten Leitung des hochflüchtigen Wasserstoffs innerhalb des Fahrzeugs beitragen.

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