Die Entwicklung von Wasserstoffanwendungen vorantreiben

Werther, 13.02.2023
Markus Kerkhoff als Interviewgast beim Vorstand-Talk des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes

Wie wird sich die Wasserstoffmobilität bis 2030 entwickeln und was ist notwendig, um deren positive Entwicklung voranzutreiben? Diese und weitere Fragen diskutierte Markus Kerkhoff, CEO der Poppe + Potthoff GmbH im Januar beim Vorstand-Talk des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes. Im Gespräch mit Werner Diwald erläuterte Markus Kerkhoff dabei auch den Beitrag, den die modularen Wasserstoffsysteme von P+P für eine klimafreundliche Mobilität und Industrie spielen können.

Der Vorstands-Talk ist ein monatlicher, digitaler Termin an dem ein Mitglied des Verbandes sich Fragen zu wissenschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Wasserstoffthemen stellt. Bei der ersten Ausgabe des neuen Jahres fiel diese Rolle Poppe + Potthoff zu, welches bereits seit einigen Jahren Verbandsmitglied ist. Eines der Hauptthemen des Gespräches war die Transformation von Poppe + Potthoff zu einem Entwicklungspartner für Zukunftstechnologien – wie etwa für Wasserstoffanwendungen oder die Elektromobilität. So erklärte Markus Kerkhoff, dass sich Poppe + Potthoff vor mehreren Jahren ganz bewusst und strategisch dazu entschieden habe, systemrelevante Komponenten für Wasserstoffsysteme zu entwickeln. Dabei stellt sich das Unternehmen jedoch technologie-offen auf. So sind die Systemlösungen von Poppe + Potthoff etwa sowohl für den Einsatz mit einer Brennstoffzelle als auch mit einem Wasserstoffmotor geeignet.

Ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung von Wasserstoffkomponenten ist die Zentrierung auf die Herausforderungen jedes einzelnen Anwendungsfalles. Durch diese Orientierung an spezifischen Kundenbedürfnissen gelingt es, technische Alleinstellungsmerkmale in die Produkte zu implementieren und so passgenaue Lösungen für jegliche Herausforderungen zu entwickeln. Um sich zu einem Entwicklungspartner für seine Kunden zu entwickeln, hat Poppe + Potthoff stark in den Aufbau seiner H2-Kompetenz investiert. Im Gespräch verdeutlichte Markus Kerkhoff daher die Bedeutung der Frage, wann diese Investitionen von Seiten der Politik zurückgezahlt werden können. Ganz besonders für innovative Unternehmen im deutschen Mittelstand sei diese Frage entscheidend.

Bei der Frage nach der Entwicklung der Wasserstoffmobilität bis 2030 blickte Markus Kerkhoff optimistisch in die Zukunft – stellte aber gleichzeitig klare Forderungen: „Mobilität wird ohne Infrastruktur nicht funktionieren. Das heißt, wir müssen im ersten Schritt eine Infrastruktur schaffen“. Eine Notwendigkeit dafür stellen auch Beschleunigungsgesetze durch die Politik dar, wie sie kürzlich im Bereich LNG beschlossen wurden. Ziel müsse es sein, durch einen beschleunigten Ausbau der H2-Infrastruktur Anreize für den Endverbraucher zu setzen.

DWV Vorstands-Talk 01/2023 – Markus Kerkhoff, CEO von Poppe + Potthoff GmbH – YouTube

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